Unterwegs auf dem Ortenauer Friedenspilgerweg

„Folge der Friedenstaube mit dem grünen Zweig“ – unter diesem Thema hatte der kfd-Diözesanverband zum eintägigen Pilgern eingeladen. 12 Frauen aus unterschiedlichen Ecken der Diözese haben daran teilgenommen und den Weg vom Friedenskreuz Bühl bis zum Spinnerhof in Sasbachwalden trotz großer Hitze gut gemeistert. 

Die Beschäftigung mit Frauen, die auf ihre je eigene Weise und Möglichkeit einen Beitrag zum Frieden geleistet haben, war am Freitagabend eine inhaltliche Einstimmung. Nach der Übernachtung im Bühler Kloster ging es Samstagmorgen los. Ursula Rözel und Gabi Fuchs-Bechinger hatten an verschiedenen Stationen des Weges Impulse vorbereitet: Ob am 1952 errichteten Bühler Friedenskreuz, im Friedhof der Hub, im Park der Hub (von dort wurden 1940/41 526 Bewohner*innen nach Grafeneck und Hadamar deportiert und getötet), auf Burg Neuwindeck, an der Fatima-Grotte oder zuletzt in der von der Familie Spinner errichteten Friedenskapelle St. Katharina – immer wieder boten sich die Orte an, einen spezifischen Blick auf das Thema Frieden zu werfen. Ein abwechslungsreicher Weg durch Wiesen, Wald und Reben, entlang an Bachläufen und zahlreichen Getränkebrunnen machten es möglich, 14 km und 560 Höhenmeter gut zu bewältigen. Nach einer Wortgottesfeier in der Kapelle bildete die Einkehr im Spinnerhof einen schönen Ausklang.